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Yak

Yakhaar ist eines der feinsten und weichsten Naturhaare die es gibt. Das Haar liefert der oder das Yak, eine Rinderart, die im Himalaja (China, Bhutan, Nepal), der Mongolei und Süd-Sibirien (Kirgisistan) beheimatet ist.  Yaks leben auf einer Höhe von über 2.000 Metern, sind also auf extreme, vor allem kalte, Witterungsbedingungen eingestellt – erkennbar am zotteligen Winterkleid.

Die Fasern der Yak-Wolle sind mit 16 bis 18 Mikron äußerst fein, besonders das Unterhaar der Jungtiere steht für Premium-Qualität. Die Hersteller unterscheiden zwischen verschiedenen Qualitätsstufen wie „Super Yak“ oder „Baby Yak“. Dabei gilt: Je feiner die Faser, desto hochwertiger ist die Wolle. Pro Jahr lässt sich pro Tier 300 bis 500 Gramm Vlieswolle „ernten“ – entsprechend teuer ist denn auch die Yak-Wolle.

Bei der Weiterverarbeitung von Yak-Wolle wird  zwischen der groben und der feinen Wolle unterschieden: Das grobe Deckfell wird für die Produktion schwerer Decken, Seile und Zelte genutzt, aus der feinen Unterwolle entstehen Pullover, Jacken oder Ponchos.

Eigenschaften:
Yak-Wolle ist robust, filigran und extrem leicht. Sie kann bis zu 30 Prozent Wasser im Verhältnis zum Eigengewicht aufnehmen, ist atmungsaktiv und sorgt für optimalen Temperaturaustausch.

Pflege:
Textilien aus Yak-Wolle sollten in höchstens lauwarmem Wasser per Hand gewaschen und dabei nicht länger als nötig eingeweicht werden. Anschließend mit klarem Wasser ausspülen und vorsichtig ausdrücken, dann in ein Handtuch einzurollen und zum Trocknen auszulegen. Wenn in der Waschmaschine, dann Kleidungsstücke aus Yak-Wolle auf links zu drehen und nicht über 30 °C bei niedriger Schleuderdrehzahl (nicht über 400 Umdrehungen) waschen und trocknen.

Yakwolle

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