Schrägungen und Nähte
02.11.2011 11:28 | Tipps & Tricks
Bei Raglanschrägungen werden die Abnahmen häufig um eine oder zwei Maschen nach innen gelegt. Die schrägen Nähte werden auf diese Weise dekorativ betont. Außerdem können die Nähte leichter von außen im Matratzenstich geschlossen werden, da die Querfäden neben den Randmaschen gut erkennbar sind. Ebenso können Sie bei Ärmelschrägungen die Zunahmen um eine bis zwei Maschen nach innen verlegen, d. h. Sie stricken nach der Randmasche eine oder zwei Maschen rechts und nehmen erst dann eine Masche aus dem Querfaden zu. Auch hier können Sie die Reihe bzw. die Querfäden leichter erkennen, die Naht wird so gleichmäßiger und schöner. Nach dem Zusammennähen erhalten Sie eine Rippe von zwei oder vier Maschen Breite. Werden die Zunahmen direkt neben den Randmaschen gearbeitet, verziehen sich die Querfäden, eine perfekte Naht ist nur sehr schwer zu erhalten. Beim Nähen fassen Sie zunächst bei einem Teil den Querfaden neben der Randmasche, dann immer im Wechsel je zwei Querfäden des zweiten und des ersten Teils. So treffen an den Nähten auch die Streifen sauber aneinander.




