Nähte schließen
20.10.2011 08:10 | Tipps & Tricks
Nur mit sauberen Nähten wird Ihr Strickstück perfekt! Arbeiten Sie hier deshalb besonders sorgfältig. Schließen Sie grundsätzlich alle Nähte von außen. Verwenden Sie dabei eine Sticknadel ohne Spitze oder eine Wollnadel und nach Möglichkeit auch das zum Stricken verwendete Garn. Sollte dieses zu dick oder noppig sein, können Sie auch dünnere Wolle oder Baumwolle (möglichst ein gleichfaseriges Garn) in der gleichen Farbe verwenden. Legen Sie die Teile mit der rechten Seite nach oben auf eine ausreichend große Arbeitsfläche. Schließen Sie zunächst die Schulternähte, dann nähen Sie die Ärmel an. Zum Schluss erst werden Seiten- und Ärmelnähte geschlossen. Die beste Verbindung ist bei allen Nähten der Matratzenstich. Bei glatt rechts gestrickten Teilen fassen Sie zunächst bei einem Teil einen Querfaden neben der Randmasche, danach immer im Wechsel je zwei Querfäden des zweiten und des ersten Teils. Durch diesen Versatz verbinden Sie die Reihen in der richtigen Höhe. Und selbst bei Ringelmustern treffen die Farbstreifen an den Nähten sauber gegeneinander. Auch bei glatt links gestrickten Teilen werden die Nähte auf der Außenseite gearbeitet. Hier wird jedoch von Anfang an immer nur der Querfaden einer Masche des ersten und zweiten Teils im Wechsel erfasst. Der Faden muss dabei etwas fester angezogen werden, er bildet innerhalb des Gestricks eine Schlangenlinie.




